Auf Erkundungstour im Springbrook Nationalpark

Bereits eine Woche bevor Johanna und ich unseren Roadtrip starteten, ging es für meine Jungs aus der WG in Sydney los. Sie hatten bereits allesamt mehrere Monate auf dem Bau oder in anderen Bereichen gebuckelt und sich das Reisen mehr als verdient. Da wir eine ähnliche Route hatten, war es nur eine Frage der Zeit, wann wir uns irgendwo entlang der Ostküste treffen würden.

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Travelbuddies v.l.n.r. : Nils, Leo, Nils, Franz und Max

Schneller als anfänglich gedacht, trafen wir uns bereits in Byron Bay wieder. Das vorangegangene schlechte Wetter war die Ursache dafür, dass sie Byron ausgelassen hatten. Johanna war mindestens genauso gespannt auf die Jungs wie umgekehrt und so stellte ich sie erstmal einander vor. Anschließend ging es direkt an den Strand und ins Wasser. Hier kam auch das Surfboard zum Einsatz, mehr oder weniger jedenfalls 🙂

Am darauffolgenden Tag schauten wir uns dann in Byron Bay etwas um. Die Stadt ist sehr auf Touristen und Backpacker ausgelegt und so gut wie an jeder Ecke gibt es verschiedene Reisebüros. Ein gewiefter Travelagent hat es dann auch geschafft, dass wir uns zu sechst zu ihm gesetzt haben, um uns einen Überblick von den Highlights der Ostküste zu verschaffen.

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Kostspieliger Tag! Wir haben alle Touren für die Ostküste gebucht.
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Hier sind die Krachmacher!

Am Ende des Tages hatten wir einen Zeitplan und verschiedene Touren gebucht. Das ganze war nicht ganz billig, aber wenigstens hatten wir so die Sicherheit, dass wir überall zusammen als Gruppe teilnehmen können. Am gleichen Tag setzen wir unsere Reise auch noch fort. Im Dunkeln und bei Regen fuhren wir im Convoy in Richtung des Springbrook Nationalparks. Für 5 Dollar pro Person hatten wir einen guten Campingplatz mit sauberen Waschräumen gefunden und schlugen das Nachtlager auf. Erst am Morgen sahen wir, was die ganze Nacht Krach gemacht hatte! Die Baumreihe gegenüber des Camps war voll von Flughafen (großen Fledermäusen), die durchgängig schrien. Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen und wir nutzen das Wetter im weiter in den bergigen mit Dschungel bewucherten Nationalpark vorzudringen. Wir befanden und etwa auf der Höhe der Gold Coast und überquerten die nördliche Grenze zu Queensland, was uns eine Stunde plus aufgrund der Zeitverschiebung brachte (liegt daran, dass New South Wales die Uhr umstellt und Queensland nicht).

Lookout auf die Gold Coast Skyline

Wir verbrachten 2 Tage im Springbrook Nationalpark und campten mal wieder für umsonst. An Tag 1 war herrliches Wetter und gute Sicht. Vom ersten Lookout konnte man die Hochhäuser der Gold Coast erkennen. Wir zogen weiter um uns einige Wasserfälle anzusehen. Als erstes erreichten wir die Purlingbrook Falls. Hier aßen wir unter anderem ein paar Snacks bevor wir dann ein paar Kilometer weiter fuhren. Ein Wanderweg führte uns ca. 3-4 km durch den Regenwald an mehrern Wasserfällen, steilen Klippen und riesigen Felsen entlang. Nach einigen Fotosessions wollten wir dann aber auch endlich eine Erfrischung haben. So haben Nils und ich kurzer Hand entschlossen, bei den großen Twin Falls baden zu gehen. Das Wasser war eiskalt! Die Kälte war wie vergessen, als wir unter den Wasserfall schwommen um uns vom herunterprasselnden Wasser massieren zu lassen. Genial, besonders weil wir am Abend keine Dusche hatten sondern nur ein Plumsklo 😀

Wie sollte es auch anders sein, über Nacht regnete es mal wieder, Regenwald halt! Nach dem Frühstück sattelten wir die Autos erneut und steuerten die nächste Sehenswürdigkeit an, die sogenannte Natural Bridge. Hier kann man quasi unter den Wasserfall in eine Höhle laufen. Außerdem fließt das Wasser durch verschiedene Steinformation, welche einer Brücke ähneln. Es ist immer wieder beeindruckend wie viel Kraft das Wasser hat und sich seinen Weg über die Jahrtausende durch die dicksten Steine bahnt. Den Tipp, die Natural Bridge zu besuchen, haben wir von zwei deutschen Mädels (Lena & Lena) bekommen. Das witzige ist, dass Nils und Max eine der Lenas schon aus Sydney von der Arbeit kannten.

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Die Regenwolken bleiben an den Bergen hängen
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Unser Travelsquad unterwegs bei der Natural Bridge

Zurück bei den Autos beschlossen wir kurzer Hand, für den kommenden Abend ein Hotel zu beziehen. Es wurde sowieso mal Zeit unsere Sachen zu waschen und außerdem wollten wir alle mal wieder im Trockenen schlafen. Die Gold Coast war unser nächstes Ziel und ein preisgünstiges Hotel war schnell gefunden. Zum Essen gönnten wir uns  Subway und chillten den Rest des Abends im Hotel bei W-LAN.

Der nächste Morgen bescherte uns allerdings die nächste Überraschung! Eins schon mal vorweg, Reisen macht vergesslich besonders was das Datum oder den Wochentag betrifft!

Schöne Grüße
Johanna & Franzdreamcatchertv

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