Brauch ich ein eigenes Auto?

Warum Zug und Bus fahren in New South Wales so beliebt ist?

Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel für den Großraum Sydney ist bestens für Touristen geeignet. Um einen Überblick der möglichen Verbindungen zu bekommen, kann man sich verschiedene Pläne ganz einfach HIER herunterladen. Als nächstes braucht man eine OPAL-Card, quasi ein Fahrschein, der bei jedem Ein- und Aussteigen an ein Terminal gehalten werden muss. Vorteilhaft ist das Prinzip alleine schon deshalb, da man nicht für jede Fahrt ein neues Ticket lösen muss. Diese Karten gibt in vielen Geschäften, Tankstellen und Supermärkten zu kaufen (Mindestaufladung 10 $) und kann anschließend jederzeit online oder auch an Ticketautomaten wieder aufgeladen werden. OPAL ist nur in New South Wales verfügbar und kann somit nicht in anderen Bundesstaaten genutzt werden. Mit der App für das Smartphone kann man zusätzlich schnell und einfach die nächsten Routen planen und bekommt außerdem eine Preisauskunft. Praktisch ist zudem die Verknüpfung mit Google Maps, damit man anhand der Karte seinen aktuellen Standort nachverfolgen kann, um auch an der richtigen Haltestelle (besonders bei Bussen wird oft keine Haltestelle angezeigt) auszusteigen.

Wöchentliche Sparangebote mit der Opal Card!

Vielfahrer werden belohnt:
Jeder der im Besitz einer Opal Card ist und mindestens 8 Fahrten in der Woche absolviert hat, fährt für den Rest der Woche nur noch zum halben Preis! Das ist natürlich vor allem am Wochenende nützlich, wenn man vielleicht auch mal weitere Strecken zurücklegen möchte um was zu sehen.

Das Highlight am Sonntag:
Es wird sogar noch besser! Sonntags bezahlt man nur einmalig 2,60 $ und kann damit soweit und solange fahren wie man möchte! Meine Ausflüge nach Newcastle oder zu den Figure of 8 Pools habe ich deshalb jeweils auch auf die Sonntage gelegt, um das Angebot besonders für größere Distanzen bestens auszukosten.

Ausflug nach Kiama

Die nächsten Sehenswürdigkeiten auf meiner To-Do-Liste lagen noch ein kleines Stück südlich von Wollongong. Deshalb stieg ich wie gewohnt in den Zug und fuhr als erstes nach Kiama. Angekommen, lief ich als erstes zur Storm Bay und beobachtete einige Surfer!
Was für eine Kraft und Ausdauer man wohl benötigt um ständig gegen die Wellen anzukämpfen um dann endlich, mit etwas Glück, die richtige zu erwischen und auf ihr zu surfen. Ich bewundere die Surfer und kann mir sogar vorstellen, mich auch mal auf so ein Brett zu stellen. Dafür muss es aber noch ein bisschen wärmer werden und zumindest die Sonne richtig scheinen! 🙂Surfer, Storm Bay Kiama, dreamcatcher.tv

Erst einmal spazierte ich weiter entlang der Küste zu meinem ersten Ziel, dem Leuchtturm von Kiama. Direkt dahinter befindet sich ein großer Felsen, der eine weitere Touristenattraktion bietet. Es handelt sich hierbei um das Blowhole von Kiama. Ein Blowhole ist ein Loch, durch das Wasser mit viel Druck gespült wird und dann als Fontäne vertikal nach oben schießt. Eindrucksvoll, teilweise wird das Wasser mehrere Meter hoch über die Klippe gespritzt. Die meisten Touristentouren halten kurz mit dem Bus für 15 Minuten hier an, schnell werden ein paar Fotos geknipst und dann geht es weiter. Ich lass mir so viel Zeit wie ich möchte und wenn ich glaube genug gesehen zu haben, laufe ich weiter.

Mein Weg führte mich an einem Salzwasserpool vorbei, durch einen kleinen Park mit Palmenallee und schließlich an eine Steilküste. Theoretisch ist hier Endstation, doch ich versuche mal wieder am Fuß der Steilküste entlang zu klettern, auch wenn das Wasser teilweise sehr nah an die Klippe gespült wurde. Egal, Schuhe aus, vorwärts immer, rückwärts nimmer! 😀
Nach der Klippe bot sich mir eine tolle Sicht auf den nächsten Strand. Ich konnte nur das Ende erahnen, so lang war er und so gut wie keine Menschenseele weit und breit in Sicht.

To be continued…

3 Kommentare zu „Brauch ich ein eigenes Auto?

  1. Herrliche Fotos & eine Fülle an Informationen lieber Franz ! Es macht Mega Spaß mit Dir zu Reisen & ist so günstig für uns.., 😉 bleib bitte weiter so Neugierig, damit wir noch viel mit Dir erleben können..
    Herzlichst Biene 🌸

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    1. Hallo Harald,
      Am Wochenende waren es über 30 Grad und herrliches Wetter, seit Montag Abend ein Temperatursturz um 10-12 Grad und richtig stürmisch 😉 also wechselhaft.
      Alles andere ist sehr gut
      Schöne Grüße nach Berlin

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