Angekommen in Sydney – Jetlag no way!

Nach mehr als einem Tag Flugreise, stehe ich nun endlich auf australischem Boden! Mein erster Flug startete 10.35 Uhr von Frankfurt nach Muscat (Oman), nach einer Stunde Aufenthalt ging es direkt weiter nach Kuala Lumpur (Malaysia) und auch von hier mit direktem Anschluss weiter nach Sydney. Hier bin ich schließlich am nächsten Tag 20.00 Uhr gelandet (Ortszeit, die Zeitverschiebung beträgt aktuell 8h nach Deutschland). Das wäre erst einmal geschafft, zu mindestens fast, jetzt nur noch durch die Sicherheitskontrolle und am „Zoll“ vorbei. Hoffentlich geht alles gut.

Doch vorher möchte ich euch einen kurzen Einblick geben, wie man sich über den Lüften verwöhnen lassen kann. Ich als alter Schnäppchenjäger habe mehrer Wochen Flugpreise verglichen und wurde letztendlich mit einem sehr preiswertem Business-Class-Flug belohnt. Wie man immer den günstigsten Flug findet und worauf ihr noch achten solltet, werden ich demnächst mal in einem extra Blog schreiben. Aber nun seht selbst, wie für mich die Zeit an Board nicht nur sprichwörtlich wie im Flug verging.

Angekommen am Kingsforth Smith Flughafen: Die Passkontrollen verliefen zügig, dann holte ich meinen Rucksack vom Gepäckband und ging geradewegs zur Gepäckkontrolle. Eine Dame in schwarzer Uniform verwies mich direkt zu einem Schalter an dem Quarantäne stand. Weitere 2 Frauen nahmen mich in Empfang. Oh mein Gott, was erwartet mich nun! Scheisse, habe ich alle verbotenen Substanzen gut versteckt? Ist mein gefälschter Pass aufgeflogen?

„Was ist der Grund ihres Aufenthaltes? Haben sie Lebensmittel, Drogen, Waffen oder Tiere dabei usw.?“
Nach kurzer Antwort lockerte sich die Situation, als ich mit den Worten:
„My english is not so good, but my German is a little bit better“ zu verstehen gab, dass ich mir etwas unsicher bin was mein Englisch betrifft. 😀
Nein im Ernst, eine so freundliche Einreise wünsche ich mir auch bei meiner Heimkehr nach Deutschland und generell auch für alle Gäste Ankunft in Sydney, Train to hostel, die nach Deutschland reisen! Als ich die Kollegen von der Border Control dann noch nach dem Weg zur Bahn fragte und ich erzählte in welchem Hostel ich die ersten Nächte unterkomme, wurde mir sogar ein persönlicher Shuttle-Service angeboten. Dankend habe ich abgelehnt und bekam stattdessen eine eigens auf einem Stück Serviette angefertigte Wegbeschreibung, die mich direkt zum Hostel führte.

Einen so herzlichen Empfang hätte ich nicht erwartet. Beruhigt und zielsicher kam ich nun am Hostel an und freute mich auf eine Dusche und ein richtiges Bett!

Jetlag was ist das?

Nachdem das erledigt war und eine Nachricht in die Heimat gesendet wurde, wo es ja erst nachmittags war, nahm ich meinen Schlafplatz im Doppelstockbett oben ein. Doch an Schlafen nicht zu denken! Vergeblich versuchte ich per WhatsApp Anrufe nach Deutschland zu machen, leider spielte das hiesige WiFi einfach nicht mit. So wurden dann, mehr oder weniger, meine ersten Berichte über Flug, Essen, Unterkunft usw. per Sprachnachricht übermittelt. Mittlerweile war es schon Freitag (also kurz nach Mitternacht) und ich entschied mich zu schlafen.
Hunderte Gedanken schossen mir durch den Kopf, als ich für einen Moment die Augen schloss. Was mag der nächste Tag bringen, wen werde ich kennenlernen, was zur Hölle soll ich mir als erstes ansehen? Werde ich auf Englisch verstanden und werde ich die Leute verstehen die mit mir Kontakt aufnehmen? Ach ja, eine australische Handykarte brauch ich auch noch und überhaupt ein Konto für meinen künftigen Lohn.
PUH – der Kopf glühte mir und ich fand schlichtweg keine Ruhe. Jedesmal bei dem Versuch nun endlich einschlafen zu wollen, sind mir andere Fragen in den Sinn gekommen!
Erst gegen 04.00 Uhr konnte die Müdigkeit gegen das Chaos in meinem Kopf siegen und ich schlief daraufhin wie ein Baby, wenn auch nicht lange, denn um 9 Uhr habe ich mir vorgenommen aufzustehen.

Ob das so geklappt hat und was ich an meinen ersten beiden Tagen in Sydney erlebte habe, erfahrt ihr in meinem nächsten Blog.
Eventuell gibt es auf Instagram schon mal eine kleine Vorschau 😉

Schöne Grüße
Franz

3 Kommentare zu „Angekommen in Sydney – Jetlag no way!

  1. Hallo lieber Franz, deine Geschichte liest sich super spannend so als wäre man selbst dabei. Freu mich schon auf weitere News : bleibe weiter neugierig 👍😎 auf die Erlebnisse und Abenteuer in Down Under..

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